BTS-Leader RM äußert sich zu den Fremdenfeindlichkeitsvorwürfen und löst weitere Kritik aus
BTS-Leader RM hat für viel Aufsehen gesorgt, nachdem er sich direkt zu der Kontroverse um seinen jüngsten Weverse-Post geäußert hat.

BTS’s RM | @rkive/Instagram
In dem Post wandte sich RM an die Fans in Peru und bat sie, nicht zu dem Hotel zu kommen, in dem die Gruppe untergebracht war. Als Grund nannte er, dass der ständige Lärm und die Menschenmengen für das Hotelpersonal und die anderen Gäste zur Belastung geworden seien. Er erwähnte außerdem weitere südamerikanische Länder sowie Asien, wohin die Gruppe im Rahmen ihrer Welttournee als Nächstes reisen wird, und bat die Fans, sich angemessen zu verhalten.
Nach diesem Post teilten Internetnutzer Aufnahmen von gefährlichen Menschenmengen vor dem Hotel von BTS, auf denen lautes Geschrei zu hören war und sogar Laser in die Zimmer der Mitglieder gerichtet wurden.
Trotz des Kontexts von RMs Post fühlten sich viele peruanische und südamerikanische Fans verletzt, weil er ausgerechnet ihre Länder herausgegriffen hatte, obwohl BTS auch in den USA und Europa von Menschenmengen bedrängt wurde. Viele warfen dem BTS-Leader deshalb Fremdenfeindlichkeit vor.
Während die Diskussion für eine Spaltung unter BTS-Fans sorgte, entschied sich RM dazu, das Thema beim zweiten Konzert von BTS in Lima am 9. Oktober direkt anzusprechen. Er kritisierte die Menschenansammlungen, das Richten von Lasern auf die Mitglieder und die Verletzung ihrer Privatsphäre, betonte aber auch, dass sein Brief nicht allein an Lateinamerika gerichtet gewesen sei, sondern an Fans auf der ganzen Welt. Er versicherte, dass BTS Fans niemals aufgrund ihrer Nationalität unterschiedlich behandeln würde, und forderte die Fans auf, solchen spaltenden Diskussionen keine Beachtung zu schenken.
Diese direkte Reaktion kam bei vielen Fans gut an, und RM wurde sehr dafür gelobt, wie reif er mit einer so schwierigen Situation umgegangen ist.
Allerdings hat das auch eine neue Welle der Kritik an RM ausgelöst. Viele Fans sahen diesen Moment als Beweis dafür, dass RM sehr wohl mitbekam, worüber Fans in den sozialen Medien sprachen, und dass RMs Schweigen zu der Kontroverse um seine Verbindung zu Chris Brown eine bewusste Entscheidung war.
Die betreffende Kontroverse entstand, als RM und J-Hope im August bei einem Konzert von Chris Brown gesehen wurden und später außerdem mit dem Sänger für einen Instagram-Post posierten. Trotz der heftigen Kritik, die daraufhin folgte, und obwohl viele ARMYs eine Entschuldigung forderten, äußerte sich keiner der beiden Mitglieder jemals zu der Situation.


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